Virtual Reality ermöglicht Unternehmen völlig neue Möglichkeiten der Visualisierung. In der virtuellen Welt können Nutzer in vielen unterschiedlichen Arten und Weisen mit Ihrer Umgebung interagieren. Die wohl bekannteste Interaktion mit der Virtual Reality ist die Möglichkeit seinen Kopf zu bewegen und so sein Sichtfeld im 360 Grad Raum zu verändern.

Durch Controller erfolgen aktuell die meisten Interaktion in VR (z. B. Menüführungen oder das Greifen und Anpassen von Objekten). Allerdings gibt es immer neue Möglichkeiten die eine Interaktion im 360 Grad Raum einfacher, schneller und intuitiver machen, wie z. B. Gestensteuerung mit Hand-Tracking, Sprachsteuerung oder Gedankensteuerung.

Welche 5 Möglichkeiten der Interaktion gibt es in VR?

1. Umsehen durch Kopfbewegung

Eine der wichtigsten Interaktionsmöglichkeiten in Virtual Reality ist die Veränderung des Sichtfeldes bei einer Bewegung des Kopfs. Diese ermöglicht Ihnen, wie auch im realen Leben, einen 360 Grad Rundumsicht Ihrer Umgebung. Durch ein in der VR-Brille verbautes Gyroskop werden die Kopfbewegung ohne Verzögerung auf das Bild in der Brille übertragen, sodass der Eindruck entsteht, als befände man sich in der Szene.

Mit modernen VR-Brillen können sogar Bewegung mit dem Kopf nach vorne, hinten, links und rechts in Kombination mit der Bewegung im Raum verarbeitet werden. Sie können sich um Objekte herum bewegen, sodass jede erdenkliche Perspektive auf Objekte in Echtzeit realisiert werden kann.

2. Controller und Fernbedienungen

Die Ausführung der Controller und Fernbedienungen variiert mit jedem Brillenmodell und jedem Einsatzgebiet. Die grundlegende Funktion bleibt jedoch gleich. Nimmt man den Controller in die Hand wird dieser als 3D-Modell in Echtzeit auf das Bild der Brille übertragen. Die Richtung, in die der Controller zeigt wird dabei durch Sensoren bestimmt.

Mit jeder Taste und jedem Stick auf den Controllern kann eine bestimmte Funktionalität verbunden werden (z. B. das Klicken auf Elemente). In Zusammenspiel mit dem „Richtungs-Tracking” kann man so auf Elemente wie Menüpunkte zeigen und diese auswählen oder den Controller zu einem Objekt bewegen und mit diesem interagieren.

“Zukünftig wird es durch Technologien wie „ThermoReal" sogar möglich werden, bewegliche Hitze und Kälte in den Controllern zu simulieren.”

3. Tracking der Handbewegungen

Durch Künstliche Intelligenz ist es seit kurzer Zeit möglich die eigenen Hände als 3D-Modell in Echtzeit auf das Display der VR-Brille zu übertragen. Kameras registrieren dabei die Bewegungen der Hand und stellen diese in der Virtual Reality dar. Bestimmte Gesten können dann mit einer Funktion verknüpft werden. Tippen, Scrollen und Greifen in VR-Anwendungen fühlt sich so noch realer und immersiver an. Für Unternehmen ergeben sich daraus viele Einsatzmöglichkeiten und Mehrwerte von Handtracking.

4. Sprachsteuerung in Virtual Reality

Nicht nur im Bereich Web und Apps wird die Spracheingabe zu einer immer wichtigeren Technologie mit der Menschen und Maschinen kommunizieren können. Was in heimischen Wohnzimmern bereits durch Alexa & Co realisiert wird, wird sich zukünftig auch in vielen VR-Anwendungen wiederfinden.

Praktisch dabei: die Hardware ist bereits in den VR-Brillen verbaut. Durch das integrierte Mikrofon können Sprachbefehle aufgenommen und mit einer KI-Software verarbeitet werden. Der Nutzer erhält dann durch Visualisierung auf dem Display oder Ton aus den integrierten Lautsprechern das direkte Feedback auf seine Spracheingabe.

5. Gedankensteuerung

Schon heute gibt es erste Prototypen für die Steuerung von Objekten in Virtual Reality. Zunächst müssen sich Nutzer auf ein Objekt fokussieren. Dabei entstehen maschinell dekodierbare Hirnwellen-Muster die dann mittels Künstlicher Intelligenz in Computerbefehle übersetzt werden können.

Konzentrieren Sie sich einfach auf ein bestimmtes Objekt z.B. den Playbutton eines Videos und die KI wandelt diesen Gerhinstrom in den Befehl „Video abspielen” um. Was heute noch eine erste Beta-Version ist, wird zukünftig die größtmögliche Immersion erzeugen, die in VR realisierbar ist.

Einsatzbereiche der verschiedener Interaktionen

Als essentielle Interaktion ist die einfache Kopfbewegung sowohl wichtig für 360 Grad Filme als auch für VR-Anwendungen. Dadurch entsteht eine realistische Nachbildung unserer Interaktion in der realen Welt. Ihre Zuschauer haben das Gefühl sie seien ein Teil der Szene und nehmen Eindrücke viel direkter und emotionaler war. Mit Perspektivwechsel und Bewegung im Raum können Ihre Kunden eine weitere Interaktionsmöglichkeit aus der Realität in die VR-Brille übertragen.

Controller oder Gesten (Hand-Tracking) sorgen dann für eine Möglichkeit, sich die Umwelt nicht nur anzusehen, sondern auch mit dieser zu Interagieren. Lassen Sie Ihre Kunden im virtuellen Raum Produkte anfassen oder nach Ihren wünschen verändern/konfigurieren.

Fazit: Interaktion als Chance für Unternehmen

Durch die vielen verschiedenen Möglichkeiten und die Weiterentwicklung der Interaktionen wird Virtual Reality immer intuitiver und emotionaler. So werden Gedanken- und Sprachsteuerung zukünftig einen weiteren Meilenstein setzen. Entführen Sie Ihre Kunden in eine virtuelle Welt mit realitätsnahen und emotionalen Kundenerlebnissen. Vermitteln Sie dadurch nachhaltige und effektive Botschaften in den Bereichen Marketing, Vertrieb und Recruiting/HR. Lassen Sie sich von unseren Branchenexperten zu Ihrem Einsatzgebiet beraten.

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