Ein Großteil der Bevölkerung in der DACH Region hat bereits von Virtual Reality gehört. Nur etwa jeder Dritte (Bitkom-Studie „Virtual Reality kommt in der Breite an“) hatte aber bisher eine VR-Brille auf.

“Nur wer mit eigenen Augen gesehen hat, wie virtuelle und erweiterte Realität in der Praxis funktionieren, lässt sich von den Stärken dieser innovativen Technologie überzeugen.”

— Werner Ballhaus, Partner bei PricewaterhouseCoopers (PwC)

Oft werden Unternehmen aber nicht nur die offenen Fragen rund um die Potenziale und Einsatzbereiche gehemmt, der Technologie in einem ersten Pilotprojekt eine Chance zu geben. Auch die Frage rund um interne Voraussetzungen und dem Projektablauf spiegelt sich oft aus der meist fehlenden Erfahrung mit der vergleichsweise jungen Technologie wider.

Was aber braucht man, um eine VR-Anwendung oder einen 360 Grad Film zu nutzen? Welche Ressourcen benötigen Unternehmen für ein VR-Projekt?

Grundlegend sind das vier Dinge:

  1. VR-Hardware
  2. Anwendung oder 360-Grad-Video
  3. Interne Ressourcen
  4. Einen ersten Schritt

1. Die richtige Hardware für Virtual Reality

Wie auch bei gewöhnlichen Brillen gibt es viele Unterschiede zwischen den Modellen einer VR-Brille. So kommt es auch bei VR-Hardware nicht nur auf das Äußere an, sondern auch auf die Leistungsfähigkeit und die Funktionen des Headsets.

Die Entscheidung für die richtige VR-Brille fällt immer am Anfang des Projekts und richtet sich stark am Einsatzbereich aus. Grundlegend unterscheidet man bei VR-Brillen zwischen drei Ausführungen einer VR-Brille:

1.1 Kabelgebundene VR-Brillen

Mit der höchsten Auflösung und Leistungsfähigkeit ist eine kabelgebundene VR-Brille gleichzeitig die teuerste Ausführung. Zusätzlich zu der Brille benötigt man bei diesem Modell einen Rechner. 

Die Kombination aus der hohen Rechenleistung durch den PC und dem scharfen Display in der Brille ermöglicht komplexe und hochauflösende VR-Anwendungen.

1.2 Mobile VR-Brillen

In einer mobilen VR-Brille sind neben dem Display auch die Prozessoren, Grafikkarten und ein interner Speicher verbaut, sodass das gesamte System auch autark funktioniert. Lautsprecher und Mikrofon runden das Gesamtpaket dieses autarken VR-Brillen-Systems ab.

Das ermöglicht einen mobilen Einsatz z. B. im Außendienst oder auf Messen. Durch den Ausbau des 5G-Netzes werden zukünftig auch Online-Anwendungen überall außerhalb des Heim- und Büronetzwerks auf mobile Headsets verwendbar sein.

1.3 Im Browser oder als Giveaway

Genau wie verwandte, klassische Filmformate können auch 360-Grad-Filme auf Social Media oder der eigenen Website eingebunden werden. So können Videos vom PC, Laptop, Tablet oder Smartphone aus betrachtet werden. 

Neben einem Klicken, Wischen oder Bewegen des Endgeräts können 360-Grad-Filme auch mit günstigeren VR-Brillen angesehen werden. Bei der kostengünstigsten Ausführung einer VR-Brille, einer Cardboard-Brille, dient ein Smartphone als Display. Eingelegt wird dieses Smartphone in eine Pappversion einer VR-Brille – die Cardboard-Brille. 

Aufgrund der geringen Kosten sind Cardboards zwar super als innovatives Giveway im eigenen Branding geeignet, kommen aber vom Erlebnis-Gefühl nicht an andere Brillenmodelle ran.

1.4 Zukünftige Entwicklung der VR-Hardware

Virtual Reality Hardware hat sich bereits in den letzten Jahren rasant weiterentwickelt und ermöglicht dadurch völlig neue Anwendungsbereiche. Mit technischen Erweiterungen, wie KI-Handtracking oder dem 5G-Netzausbau werden diese Möglichkeiten noch weiter wachsen und Brillen immer autarker nutzbar.

2. Virtual Reality Anwendungen und 360-Grad-Filme

Für ein immersives Erlebnis muss auf der Brille natürlich auch die richtige VR-Anwendung oder 360-Grad-Video eingerichtet sein. Was ist der Unterschied zwischen diesen beiden Lösungen?

360-Grad-Filme

In 360-Grad-Filmen erhält der Nutzer die Möglichkeit, sich mit Hilfe seiner Kopfbewegung im Raum umzusehen. So sieht er dem Geschehen nicht nur zu, sondern ist ein Teil davon und kann seinen Blickwinkel im 360-Grad-Rundumblick frei wählen.

Anwendung findet diese Filmart in zahlreichen Bereichen im Unternehmen. Dazu zählen unter anderem der Einsatz als Imagefilm, Produktfilm, Werksführung oder als standardisierte Schulungsmöglichkeit.

VR-Anwendungen

Auch in Virtual Reality Anwendungen erhält der Nutzer diese Möglichkeit. Der große Unterschied ist hier aber, dass er sich nicht nur umsehen, sondern sich auch frei im Raum bewegen kann und mit den Objekten in der dreidimensionalen Umgebung interagieren kann.

Neben interaktiven Showrooms und Konfiguratoren können auch Lerninhalte in effektiven Mitarbeitertrainings zu einem standardisierten Prozess in der Personalentwicklung werden. Im virtuellen Raum ist alles möglich – unabhängig von Zeit und Raum können ganze Produktsortimente oder gefahrlose Trainings visualisiert und simuliert werden.

3. Interne Ressourcen für Virtual Reality

Fehlendes qualifiziertes Personal, fehlende Erfahrungen, fehlende Zeit. Das sind (laut einer etventure/EY-Studie) die größten Hemmnisse beim digitalen Wandel für Unternehmen.

Welche internen Ressourcen benötigt man für ein Projekt und wie gehen wir als Agentur damit um?

3.1 Erfahrungen

Für ein VR-Projekt benötigt man grundsätzlich keine Vorerfahrungen mit der Technologie. So begleiten wir Unternehmen mit einem Full-Service Angebot durch den gesamten Prozess von der Beratung über die Konzeption und Umsetzung bis hin zur Implementierung.

3.2 Personal

Die Implementierung neuer Technologien ist oft ein schwerer und langwieriger Prozess in einem Unternehmen. Nicht aber bei VR. Bereits in der Konzeptionsphase planen wir die Einführung der VR-Lösung im Unternehmen. 

Dabei spielen Faktoren wie eine hohe Benutzerfreundlichkeit und die Unabhängigkeit von einer bestimmten Personalie an erster Stelle. Nach einer kurzen Einführung ist die VR-Lösung schnell und unkompliziert einsatzbereit.

3.3 Zeit

Ein Entwicklungsprozess von A-Z hängt von der Art des VR-Projekts (360-Grad-Film oder VR App) ab, dauert aber im Schnitt zwischen einem und 4 Monaten. Die Implementierung in den jeweiligen Unternehmensprozessen geht dank intuitiver Bedienungsmöglichkeiten im Handumdrehen.

Durch einen erprobten Prozess bei der Konzeption, Entwicklung und Einführung von VR-Lösungen in Verbindung mit unserem Full-Service Anspruch verringern wir den Zeitaufwand für Ihre Mitarbeiter entlang des gesamten Prozesses. Zeitaufwand entsteht so nur für Abstimmungen während des Projekts und eine Einführung unsererseits in die Lösung.

3.4 Budget

Die Kosten einer VR-Lösung hängen stark von der Komplexität und der Ausführung (Anwendung, 360-Grad-Video oder eine Kombination beider Varianten) ab. Die Preisspanne vom niedrigen fünfstelligen bis niedrigen sechsstelligen Bereich ist daher sehr hoch. Für eine konkrete Auskunft zu Ihrem Projekt können Sie unsere VR-Experten aber jederzeit kontaktieren.

4. Ein erster Schritt

Ein erster Schritt ist oftmals schwer. Genauso wichtig ist es aber heutzutage, die Potenziale der Digitalisierung frühzeitig zu erkennen und für sich zu nutzen. Wer diesen Potenzialen keine Chance gibt, wird schnell eingeholt oder sogar überholt.

“Nur wer mit eigenen Augen gesehen hat, wie virtuelle und erweiterte Realität in der Praxis funktionieren, lässt sich von den Stärken dieser innovativen Technologie überzeugen. Deshalb sollten Unternehmen möglichst schnell mit einem Pilotprojekt starten und das Potenzial dann Schritt für Schritt weiter erforschen.”

— Werner Ballhaus, Partner bei PricewaterhouseCoopers (PwC)

5. Den ersten Schritt richtig machen

Worauf es jetzt ankommt ist nicht Virtual Reality als Technologie mit Ach und Krach in ein Unternehmen zu pressen, und zu warten bis was passiert. Vielmehr geht es darum, geeignete Use Cases zu identifizieren in dem sich das Potenzial von Virtual Reality als echter Mehrwert entfaltet.

Wir helfen Ihnen diese Potenziale zu entdecken und begleiten Sie mit dem erprobten Prozess unserer Full-Service Agentur von der Konzeption und Umsetzung bis zur Implementierung Ihrer VR-Lösung im Unternehmen. Sprechen Sie unsere Experten an. Fragen kostet nichts, sich nicht mit Ihren Potenzialen auseinanderzusetzen aber schon.

Nicht nur zur Optimierung bestehender Prozesse ist Virtual Reality schon heute in vielen Unternehmen ein wichtiges Tool zur Optimierung bestimmter Schritte in der Wertschöpfungskette. Aber auch zur Erweiterung des Produkt- und Serviceangebots oder sogar ganzer Geschäftsmodelle spielt die Technologie eine entscheidende Rolle.

Finden wir gemeinsam heraus, wie Virtual Reality Ihrem Unternehmen helfen kann.