Category

News

Außendienst in der Corona-Krise – die virtuelle Alternative im Vertrieb

Aufgrund der aktuellen Corona-Krise hat die EU ihre Außengrenzen ab gestern Mittag geschlossen. Aber auch innerhalb Europas gestaltet sich das Reisen über innereuropäische Grenzen immer schwerer.

“Die wirksamste Maßnahme das Erhöhen der Distanz zwischen den Menschen. [Es geht daher um] das Verringern von sozialen Kontakten [und zugleich darum,] das Wirtschaftsleben so weit wie möglich zu erhalten.”

– Angela Merkel, Bundeskanzlerin

Zeitgleich verlagern Unternehmen den Arbeitsplatz Ihrer Mitarbeiter immer mehr ins Home Office und schließen ihre Pforten für Besucher, um das Infektionsrisiko gering zu halten.

Neben der Logistik und der Produktion erschwert diese Situation auch den Vertrieb im Außendienst enorm. Welche Möglichkeiten zu physischen Vor-Ort-Terminen ergeben sich an dieser Stelle aus VR-Lösungen für Sales-Teams?

Mögliche Alternativen zum Vor-Ort-Termin

Durch die aktuelle Situation verlagert sich der Job eines Außendienstlers zunehmend in die eines Vertriebsinnendienstlers. Für viele Unternehmen nimmt der Außendienst aber eine Schlüsselfunktion bei der Kundengewinnung und -betreuung ein.

Besonders der persönliche Kontakt und die fehlende, haptische Präsentation von Prototypen vor Ort stellen vielen Vertrieblern vor neue Herausforderungen.

Abhilfe sollen nun Telefonate oder Video-Meetings schaffen. Wirklich effektiv und innovativ sind diese Methoden aber nicht. Zwar ermöglichen Sie eine Form des persönlichen Kontakts, aber niemals eine wirkliche Alternative zu einem Vor-Ort-Termin.

Ein Vertriebstermin mit Virtual Reality

Viele unserer Kunden nutzen bereits VR-Anwendungen oder 360 Grad Filme als innovative Präsentationsform in der Kunden- und Partnerakquise. Egal ob als Eisbrecher oder zur Visualisierung von Produkten und Dienstleistungen bietet VR zahlreiche Möglichkeiten in einem Vor-Ort-Termin.

Was aber, wenn ein physischer Termin am Standort, wie aktuell, schwer möglich ist? Bevor man diese Frage wirklich beantworten kann, muss man zuerst das Potenzial und die Innovationskraft von Virtual Reality für den Vertrieb verstehen.

Mit VR-Anwendungen versetzen Sie potenzielle Kunden und Partner in eine völlig neue, virtuelle Umgebung. In dieser wird das Sichtfeld auf den Inhalt der VR-Brille fokussiert, sodass die Umwelt nur noch auditiv wahrgenommen wird.

In nachgebildeten oder erfundenen, dreidimensionalen Räumen überwinden Sie zeitliche, räumliche und physikalische Grenzen. Produkte und Dienstleistungen können nachgebaut oder aus vorhandenen CAD-Daten in die Anwendung geladen werden.

In solchen VR-Showrooms bzw. VR-Konfiguratoren können sich Nutzer mittels Hand- und Kopfbewegungen frei im Raum bewegen und dabei Objekten interagieren. Durch den realitätsnahen und emotionalen Eindruck lassen sich vielerlei Szenarien abbilden, Produkte in Lebensgröße visualisieren und damit erlebbar machen.

So emotionalisieren Sie überall auf der Welt mit einer einzigen Brille Ihr gesamtes Produktportfolio unabhängig von Art, Größe, Gewicht oder Entwicklungsstatus Ihres Produkts. Nebenbei heben Sie sich durch den zusätzlichen Innovationsfaktor von klassischen und verstaubten Präsentationen und Verkaufsgesprächen Ihrer Konkurrenz ab.

Zusätzlich erhalten Sie auch mit individuellen 360-Grad-Filmen auf VR-Brillen innovative Möglichkeiten für Imagefilme, Produktfilme oder Werksführungen. Diese können einzeln oder von einer Gruppe von bis zu 100 Personen gleichzeitig erlebt werden. Das macht VR-Anwendungen und 360-Grad-Filme auch zu einem großartigen Tool für Messen und Events.

Die Lösung: Vor-Ort-Termine in VR simulieren

Ähnlich zu internen VR-Meetings können Unternehmen die Technologie auch im aktuellen und zukünftigen „Außendienst” verwenden. Das einzige Tool, was man dazu benötigt ist eine VR-Brille mit dazugehöriger Anwendung.

Die Bedienung der Brille ist sehr intuitiv erlernbar und mit wenigen Handgriffen nach Ankunft beim Gesprächspartner startbereit. Nun gibt es zwei Optionen, einen Vor-Ort-Termin in der virtuellen Umgebung zu simulieren:

  1. Der Gesprächspartner setzt die Brille auf und befindet sich alleine in der Anwendung. Währenddessen wird eine telefonische Verbindung durch externe Geräte oder eine in die App integrierte Funktionalitäten aufgebaut. Sowohl ein Mikrofon als auch ein Lautsprecher ist dafür bereits fest in der Brille verbaut. So kann der Vertriebler ortsunabhängig mit dem Kunden reden und ihn durch die virtuelle Erfahrung des Produktportfolios leiten.
  2. Zusätzlich kann auch eine meeting-ähnliche Anwendung verwendet werden. In dieser werden die teilnehmenden Personen für das Gegenüber als Avatar dargestellt. Der „echte” physische Kontakt wird dadurch zwar niemals ersetzt werden können, jedoch werden VR-Anwendungen dadurch persönlicher und noch emotionaler.

Zusammengefasst: Die Vorteile VR im Vertrieb

  • Zeit- und Reisekosten können eingespart werden
  • neue Agilität und Flexibilität für den Außendienst
  • Emotionalisieren Sie Ihr gesamtes Portfolio und Unternehmen überall auf der Welt
  • grenzenlose Interaktions- und Darstellungsmöglichkeiten
  • realitätsnahe Objekte oder entstehende Prototypen
  • Innovativer und langanhaltender Eindruck 
  • durch hohe Benutzerfreundlichkeit einfach nutzbar
  • Kosten für VR-Brillen sinken weiter während sich die Technologie entwickelt
  • auch nach der aktuellen Krise können diese Anwendungen verwendet werden

Individuelle VR-Anwendung für Ihr Unternehmen

Haben Sie Fragen oder Ideen zu einer individuellen VR-Lösung für Ihr Unternehmen? Sprechen Sie mich oder mein Team gerne darauf an. Wir beraten, konzipieren und realisieren alles rund um das Thema VR-Lösungen für Ihren individuellen Bedarf. Gerne senden wir Ihnen auch Beispiele für Ihren Einsatzbereich zu.

Finden wir gemeinsam heraus, wie Virtual Reality Ihrem Unternehmen helfen kann.

Trotz Corona-Krise produktiv zusammenarbeiten – mit virtuellen Meetings.

Die internationalen Reaktionen auf den neuartigen Coronavirus, wie Einreiseverbote, Grenzschließungen oder Quarantänemaßnahmen verändern aktuell unser gesellschaftliches und berufliches Miteinander.

Der offiziellen Empfehlung der Bundeskanzlerin Angela Merkel, folgte auch eine Empfehlung des Bundesgesundheitsministers, wenn möglich die Arbeit im Home Office zu verrichten und soziale Kontakte weitestgehend einzustellen. Dabei geht es in erster Linie darum, die Infektionsrate abzubremsen und das Gesundheitssystem dadurch zu entlasten.

“Wichtig ist, es dem Virus schwer zu machen, sich schnell zu verbreiten. [...] Dazu gehört unsere Empfehlung, auf unnötige Kontakte, auf unnötige Reisen zu verzichten zum Beispiel. Dazu gehört die Empfehlung, da wo es geht mit dem Arbeitgeber über Heimarbeit, Home Office zu reden. Ärzte, Pfleger, Sanitäter, Apotheker können nicht ins Home Office gehen. Sie sind diejenigen, auf die wir uns alle verlassen, wenn wir krank werden. Wir können sie dabei unterstützen: indem wir, wann immer möglich, zuhause bleiben.”

— Jens Spahn, Bundesgesundheitsminister

Flexible Arbeitszeitmodelle und Arbeitsorte sind bereits seit langem ein wichtiges Thema in der Geschäftswelt. Viele Unternehmen sehen sich nun aber durch den plötzlichen „Umsetzungszwang” eines Home-Office-Systems in einer völlig neuen Situation.

Wie gelingt es Unternehmen, wichtige Faktoren des Zusammenarbeitens wie die Produktivität, Leistungsfähigkeit und die Vermittlung der Unternehmenskultur in dieser und ähnlichen Situationen zu sichern?

Videokonferenzen als Lösungsansatz

Um trotz aktueller Umstände effektiv am heimischen Arbeitsplatz arbeiten zu können braucht es meist nicht viel – ein internetfähiger Laptop und WLAN reichen meist aus. Auch eine Meeting-Software, wie Skype oder Google Meet ist schnell eingerichtet und einfach zu benutzen.

Einen entscheidenden Nachteil haben diese Lösungen zur Zusammenarbeit aber: die Interaktionsmöglichkeiten fehlen. Klar kann man in den Chat tippen, den Bildschirm teilen oder gemeinsame Videos ansehen. Aber löst das wirklich die aktuelle Herausforderung vieler Unternehmen?

Brainstormings, Teammeetings und Produktentwicklungen brauchen einen freien Raum zur Visualisierung. Dieser ist durch Bildschirmübertragungen aber oftmals ineffizient oder schlichtweg nicht realisierbar. Wie können Mitarbeiter also „physisch” zusammenarbeiten, ohne wirklich vor Ort zu sein?

Meetings in Virtual Reality

Mit VR-Meetings arbeiten Sie ortsunabhängig in einem dreidimensionalen Raum zusammen. In dieser virtuellen Umgebung werden Sie und Ihre Kollegen dann durch individualisierbare 3D-Avatare dargestellt.

Ähnlich wie bei einem Videochat können sich die anwesenden Personen so sehen und über das integrierte Mikrofon der VR-Brille miteinander kommunizieren. Zugegeben, das alles ist auch in einem Videochat möglich. Was also ist der entscheidende Vorteil eines VR-Meetings? Kurz gesagt: die Interaktionen mit der Umwelt.

Mitarbeiter können im virtuellen Raum herumlaufen und dabei Objekte greifen, verändern und Ihre Perspektive darauf frei wählen. In Virtual Reality können Elemente wie Whiteboards, Bildschirme und CAD-Modelle nicht nur als 3D-Objekte visualisiert werden, sondern zusätzlich mit bekannten oder völlig neuen Funktionalitäten versehen werden.

Beschreib oder beklebbare Wände und Böden. Scrollbare Fenster und Whiteboards. In VR sind der produktiven Zusammenarbeit keine Grenzen gesetzt. Räume können genau so gestalten werden, wie Sie es benötigen und dabei mit allen notwendigen Funktionalitäten und Interaktionsmöglichkeiten ausgestattet werden.

Ob als Nachbildung Ihres physischen Meetingraums oder als fiktive Umgebung spielt dabei keine Rolle. In der virtuellen Umgebung können sich alle Anwesenden je nach Szenario frei im Raum bewegen oder an festen Positionen im Raum (z. B. Stühle um einen Meetingtisch) fixiert werden.

“Entwicklungen, wie der Netzausbau mit 5G werden zukünftig sogar dafür sorgen, dass VR-Meetings auch außerhalb des WLAN-Netzwerks durchführbar sein werden. So können VR-Meetings auch im Vertrieb Ihres Unternehmens eingesetzt werden.”

Produktentwicklung in Virtual Reality

Neben der Logistik und der Produktion ist im produzierenden Gewerbe auch die Produktentwicklung ein wichtiger Bestandteil der Wertschöpfungskette, der in dieser oder vergleichbaren Situationen immer schwerer ohne physische Anwesenheit realisierbar ist.

In VR können Objekte, Produkte und Prototypen realitätsnahe und in Lebensgröße greifbar gemacht werden. Meist vorhandene Daten, wie CAD-Daten können in die Anwendung geladen werden. Mittels Kopfbewegungen können Betrachter dann, wie auch im realen Leben, die Perspektive darauf wechseln und mit Controllern Änderungen oder Markierungen am 3D-Objekt vornehmen.

Mit einem virtuellen Modell eines materiellen oder immateriellen Objekts in VR, können dessen Eigenschaften und das Verhalten in unterschiedlichen Bedingungen dargestellt und so besondere Einblicke gewonnen werden. Dadurch können Unternehmen neben kosten- und zeitintensive Prototypen auch direkte Entwicklungszeit einsparen, was zu für eine schnellere Markteinführung sorgen kann.

Übrigens: Auch im Vertrieb können Sie mit VR Ihr gesamtes Produktportfolio überall auf der Welt mit nur einer Brille auf eine innovative Art und Weise präsentieren.

Sozialer Kontakt und Unternehmenskultur

Soziale Kontakte können das Immunsystem stärken und vor Depressionen oder anderen psychischen Erkrankungen, samt ihren körperlichen Folgen, schützen. Diesen wichtigen Teil unserer heutigen Gesellschaft wegzulassen birgt also durchaus auch Risiken.

So fällt neben dem physischen Kontakt zu Freunden und der Familie auch der Kontakt mit den Arbeitskollegen in der Mittagspause oder dem Hin- und Rückweg weg. Virtuelle Meetings können in diesen Zeiten dabei helfen, eine neue soziale Plattform für ein Gemeinschaftsgefühl aufzubauen. 

Dabei spielen natürlich auch Elemente wie der Spaßfaktor, Gamification und die Innovationskraft die Ihr Unternehmen dadurch ausstrahlt eine große Rolle für die interne und externe Kommunikation.

Zusammengefasst: Die Vorteile von VR-Meetings

  • Zeit- und Reisekosten können eingespart werden
  • neue Agilität und Flexibilität durch Unabhängigkeit von veränderten Bedingungen 
  • grenzenlose Interaktionsmöglichkeiten
  • realitätsnahe Darstellung realer oder entstehender Objekte/Produkte
  • Gemeinschaftsgefühl und Unternehmenskultur vermitteln
  • durch hohe Benutzerfreundlichkeit einfach nutzbar
  • Kosten für VR-Brillen sinken weiter während sich die Technologie entwickelt

“VR-Meetings sind in Zeiten der Digitalisierung eine langfristige Lösungen, die nicht nur in der Corona-Krise einige Vorteile für kosteneffizientes und effektives Zusammenarbeiten bieten.”

Haben Sie Fragen oder Ideen zu einer individuellen VR-Lösung für Ihr Unternehmen? Sprechen Sie mich oder mein Team gerne darauf an. Wir beraten, konzipieren und realisieren alles rund um das Thema VR-Lösungen für Ihren individuellen Bedarf. Gerne senden wir Ihnen auch Beispiele für VR-Meetings zu.

Finden wir gemeinsam heraus, wie Virtual Reality Ihrem Unternehmen helfen kann.

Virtual Reality (VR) auf dem SZ-Wirtschaftsgipfel 2019

Gemeinsam stark. Unter diesem Motto fand vom 11.11 bis zum 13.11.2019 der 13. Wirtschaftsgipfel der Süddeutschen Zeitung im Berliner Hotel Adlon Kempinski statt. Über 70 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur redeten, moderiert von leitenden Redakteur und Redakteurinnen der SZ, über aktuelle Themen in der Wirtschaft.

Zusammen mit der Digitalberatung etventure, einer 100-prozentigen Tochter der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young (EY) stellten wir mit unserer Anwendung die Technologie Virtual Reality vor und hinterließen einen bleibenden Eindruck bei vielen Gästen des Gipfels.

Mut zum Risiko – mit VR auf dem Event

Den nächsten Schritt gehen. Ein Risiko wagen. Mit diesen zentralen Themen beschäftigte sich die aktuelle Kampagne der beiden Unternehmen, die gemeinsam als einer der Hauptsponsoren des Wirtschaftsgipfels auftraten. Mit Virtual Reality haben wir auf der Veranstaltung eine Technologie vorgestellt, um dieses Kampagnenmotto zu visualisieren und hautnahe erlebbar zu machen.

Teilnehmer des Wirtschaftsgipfels befanden sich nach Aufsetzen der Brille in einer virtuellen Stadt. Trat man zwei Schritte nach hinten befand man sich in einem Aufzug, der dann die Türen schloss und einen in das oberste Stockwerk eines Hochhauses fuhr. Die entspannte Fahrstuhlmusik wurde durch ein lautes “Ping” unterbrochen als der Aufzug stoppte und sich die Türen öffneten. Vor einem befand sich nun eine Planke aus dem Aufzug heraus mit einem Blick in die Tiefe bei dem sich nur wenige Besucher ein “Wow” verkneifen könnten. Während die meisten zögerliche Schritte in den Raum machten, sah man links und rechts einen Abgrund bis runter auf die Straße.

Von über 100 Teilnehmern wagten sich zwar die meisten auf die Planke, aber nur 10% machten den Schritt neben die Planke, was zu einem Fall in die Tiefe geführt hätte. Aber warum? Man war doch immer noch im selben Raum, in den man nicht wenige Minuten zuvor noch mit einer Selbstverständlichkeit durch den Raum gelaufen war. Ganz einfach: Durch die Isolierung des Sichtfeldes, das Geräusch einer knarrenden Holzplanke und die direkte Interaktion mit der Umwelt durch die eigenen Bewegungen wurde das Gesehene zu einem hautnahen Erlebnis.

Fazit zur VR-Aktion auf dem SZ-Wirtschaftsgipfel

Neben vielen WOW-Effekten erzielten wir eine hohe Aufmerksamkeit auf den Stand und somit auf die aktuelle Kampagne der Unternehmen. Mit Virtual Reality haben wir es geschafft, das Thema “Mut zum Risiko” mit einem hautnahen Erlebnis zu verknüpfen und in einer Form zu visualisieren, wie es kein anderes Medium schaffen würde.

Testen und erleben Sie Virtual Reality kostenlos.